Eine historische Dhau vor den Wolkenkratzern Dubais, sicherlich eines der schönsten Fotos, die man in Dubai machen kann. Lebendiger kann man den Kontrast zwischen altem und neuem Dubai kaum erleben. Getoppt kann dieser Anblick nur am späten Nachmittag oder am Abend, wenn alles im Lichterglanz erstrahlt, werden. Den vielleicht schönsten Blick auf die ein- und ausfahrenden Dhaus hat man vom Ufer der Bur-Dubai-Seite aus. Man setzt sich in eines der Restaurants direkt am Creek und kann praktisch vom Sessel aus beobachten, wie die überladenen Dhaus wie in einem Dokumentarfilm über den Creek fahren.
Man sieht diese wunderschönen alten Holzschiffe und vergisst vor lauter Bewunderung, dass man eines der traditionsreichsten Transportmittel überhaupt vor sich hat. Die Dhaus sind ein bedeutendes Stück Geschichte im Leben der Araber - sie waren es und sind es noch immer. Die Dhaus waren am Golf so wichtig, dass sie sogar einen Platz im Wappen der Vereinigten Arabischen Emirate bekamen.
Dokumente und Aufzeichnungen belegen, dass Dhaus schon vor etwa 2000 Jahren so perfekt gebaut wurden, um damit bis nach China zu fahren. Die Bewunderung für das Können der damaligen Baumeister ist berechtigt: Wenn man mit den damals nur einfachsten Mitteln ein solches Schiff bauen konnte, dann scheint es für die Menschen von heute wie ein Ding der Unmöglichkeit. Aber es war so, denn die Dhaus waren bis ins 20. Jahrhundert hinein so etwas wie der Herzschlag des Handels mit Waren aller Art. Ohne sie ging Tausende von Jahren gar nichts.
Die Araber selbst richten sich bei ihren Bezeichnungen nach bestimmten Konstruktionsmerkmalen, aber auch nach regionalen Besonderheiten, die sehr unterschiedlich sind. Sie sprechen nur selten von einer Dhau, denn sie unterscheiden sehr genau, zwischen Baghlas, Bagarahs, Bhums, Chebars, Ganjas, Gundras, Machwas, Sambuks, Zaruks und anderen mehr. Diese Bezeichnungen beschreiben kleinere Einmaster bis hin zu 40 bis 60 Meter langen Dreimastern mit bis zu 400 Tonnen Frachtkapazität.
Die Araber selbst richten sich bei ihren Bezeichnungen nach bestimmten Konstruktionsmerkmalen, aber auch nach regionalen Besonderheiten, die sehr unterschiedlich sind. Sie sprechen nur selten von einer Dhau, denn sie unterscheiden sehr genau, zwischen Baghlas, Bagarahs, Bhums, Chebars, Ganjas, Gundras, Machwas, Sambuks, Zaruks und anderen mehr. Diese Bezeichnungen beschreiben kleinere Einmaster bis hin zu 40 bis 60 Meter langen Dreimastern mit bis zu 400 Tonnen Frachtkapazität.
Wer sich auf den Weg zu den Dhau-Anlegestellen am Creek macht, wird überrascht sein, dass beim Be- und Entladen immer noch sehr viel Muskelkraft benötigt wird, und nach dem Entladen die Ware umgehend mit Sackkarren an ihren Bestimmungsort, meist sind es die Souks, gebracht wird. Ein Besuch der Anlegestellen ist schon noch so etwas wie ein lebendiges Museum, denn neben den traditionellen Schiffen tragen auch die vielen Menschen dazu bei, dass man heute noch problemlos nachvollziehen kann, wie man in früheren Zeiten am Creek gearbeitet hat.
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