Jeder, der schon durch Dubai gefahren ist, kennt ihn, den Clock Tower, der bald seinen 50. Geburtstag feiert. Er steht wie ein stählernes Denkmal auf einer Verkehrsinsel inmitten des ersten Kreisverkehrs, der in Dubai gebaut wurde. Wer vom Flughafen kommt, fährt auf der Al Maktoum Road in den Kreisel, die erste Ausfahrt rechts führt in die Abu Baker Al Siddique Road, gerade aus geht es weiter auf der Al Maktoum Road, und links fährt man in die Umm Hurair Road Richtung Al Maktoum Bridge.
Die Uhr selbst war ein Geschenk des damaligen Herrscher von Doha, Schwiegersohn des damaligen Herrschers von Dubai, Sheik Rashid Al Maktoum. Man wusste vorerst nichts mit diesem Geschenk anzufangen, bis Sheikh Raschid den österreichischen Dipl.-Ing. Bulard beauftragte, einen würdigen Standplatz für diese Uhr zu finden. Man muss jedoch wissen, dass sich zu der damaligen Zeit der Kreisverkehr praktisch mitten in der Wüste befand, fernab der eigentlichen Stadt. Der Uhrturm wurde von ihm entworfen und mit einheimischen Arbeitskräften erbaut und ist noch immer eines der bekanntesten Wahrzeichen von Dubai.
Das Problem dieses Standorts war, dass dieses Bauwerk kaum von Menschen aus der Nähe betrachtet wurde. Man sah es aus der Ferne, aber berührt wurde es so gut wie nie. Und das wäre dem Clock Tower fast zum Verhängnis geworden. Der Uhrturm wurde mit Stahlbeton gebaut, doch zu dieser Zeit gab es keine Möglichkeit, Beton mit salzfreiem Sand und Schotter zu fertigen. So hat das Salz im Laufe von Jahren durch chemische Reaktionen den Beton zerstört. Stahlbeton der frühen 1960er-Jahre war eben noch nicht von der Qualität, die heute üblich ist.
Gleichzeitig wurde auch die Uhr selbst ausgetauscht, denn jeder konnte sie zwar sehen, aber man konnte nie die Zeit ablesen, da sie aus Altersschwäche nicht mehr funktionierte. So ist die heute zu sehende Uhr nicht das Original, sondern sie stammt ebenfalls aus dem Jahre 1977.
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